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Geschichte Schlagenthin

Die Gemeinde Schlagenthin liegt zu beiden Seiten der Stremme, einem Nebenflüsschen der Havel. Zum Dorf gehören die Ortsteile Neue Häuser, das ehemalige Vorwerk Kuxwinkel und der Jungviehhof. Die älteste bekannte Erwähnung des Ortes Schlagenthin war als "Slantyn" im Jahre 1387. Um das Jahr 1583 wurden die Urwälder um den Ort gerodet um Ackerflächen zu gewinnen. Im Jahre 1658 brannte die Dorfkirche nieder. Dafür wurde ein provisorischer Glockenschauer (Glockenturm) errichtet. Im Jahre 1766 kaufte Prinz Ferdinand von Preußen das Dorf Schlagenthin für 100.000 Reichsthaler. Die Gründung des Schiffervereins erfolgte mit 27 Schiffen im Jahre 1864. Zu dieser Zeit zählte der Ort 547 Einwohner. Im Jahre 1899 wurde die Kleinbahnstrecke Genthin-Milow 
eingeweiht, die bis zum Jahre 1965 in Betrieb war und dann abgerissen wurde.

Sehenswertes
Kirche mit nebenstehenden Glockenschauer (Bau des 13. und 17. Jahrhunderts); 
ehemaliges Rittergutshaus - jetzt Christliches Jugenddorf; 
ehemaliges Forsthaus - sehr schön am Eichberg gelegen, als Immobilie noch erhältlich;