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Geschichte Brettin

Die Gemeinde Brettin ist ein langgezogenes Straßendorf nordöstlich von Genthin mit 984 Einwohnern.
Die restaurierten Straßen und Häuser, das neue Wohngebiet am Annenhofer Weg sowie das aufblühende Gewerbe mit gegenwärtig 19 Unternehmen charakterisieren Brettin als Ort mit Zukunft, Viele Städter haben in unserem Dorf ihren Wunsch nach einem Eigenheim im verwirklichen können Es stehen noch verschiedene Standorte zur Bebauung zur Verfügung. Die idyllische Landschaft wird geprägt von Stremme-Flüßchen, den beiden Kiesseen und einem Altarm des Plauder Kanals, der ein Paradies für Bootsfreund und Angler ist. An den Gewässern haben nicht nur Enten, Rallen und Schwäne ihren Lebensraum, auch der selten gewordene Reiher und der Eisvogel sind hier zu beobachten
Nadel- und Mischwälder bestimmen die Landschaft um das Dorf.  Radwanderwege Führen unter anderem nach Zabakuck, über Altenklische nach Havemark (Hügelgräber) oder am Kanal entlang nach Dunkelforth.
Brettin wird erstmalig urkundlich als Brethyn zwischen 1368 und 1381 im Lehnbuch der Magdeburger Erzbischöfe Albrecht III. und Peter I erwähnt. Ab 1420 erscheint dann der Name Brettin. Bis ins 18 Jahrhundert prägten das Rittergut, 4 Vollspanner-, 3Halbspannerhöfe und 8 Kossaten das dörfliche Leben. Sie bildeten den Kern der mittelaterlichen Ortsbebauung, der im wesentlichen bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts unverändert blieb. Das Rittergut gehörte über jahrhunderte der Familie von Werder, einem alten Adelsgeschlecht, das 1217 mit dem, Stammvater Theodericus de Insula beginnt.  Durch Zwangsverkauf ging das Gut 1834 in den Besitz der Familie von Bonin über.

Aus diesem Adelsgeschlecht, das in Hinterpommern ansässig war, stammt Dr.Jur. Elsa von Bonin (1882 - 1965), die das Gut bis 1945 erfolgreich bewirtschaftete und sich darüber hinaus als begabte Schriftstellerin einen Namen machte ( 1927 erhielt sie den Preis des "Hamburger Fremdenblattes.) Der Bau des Plauer Kanals von 1743 - 1745 unter Friedrich II. förderte die infrastruktuelle  und wirtschaftliche Entwicklung von Brettin Es standen in kurzer Zeit neue Verkehrswege, drei Ziegeleien und eine Schiffswerft, die bis etwa 1920 Bestand hatte. Einen erheblichen Aufschwung erfuhr Brettin dann durch den Bau der Kleinbahnlinie Genthin-Milow (1898 - 18999) sowie durch den Aufbau der Zuckerfabrik um 1900 und das Henkelwerk um 1921, In dieser Zeit erfolgte der größte Teil der Ortsbebauung, der noch heute das Dorfbild prägt.
Viele Traditionen . Feste und Bräuche werden unserem Ort gepflegt. Wie z.B. der jährliche Neujahrsempfang, das Osterfeuer und das Sommerfest. Die Bürger von Brettin haben sich in zahlreichen, Vereinen zusammengefunden, deren Aktivitäten zu einem wesentlichen Bestandteil des dörflichen Lebens wurden.
- TSV Brettin (Roßdorf-Fußball, Tischtennis, Volleyball Frauengymnastik, Angelverein
- Jagdgenossenschaft
- Gemischter Chor
- Landfrauenortsverein
- Ortsgruppe der Volkssolidarität
- Förderverein offenes Gemeindezentrum Brettin

 

Haben Sie Lust bekommen uns einmal zu besuchen? Oder vielleicht möchten Sie sich auch säßhaft machen?
Schule und Kindergarten sind vorhanden. Sie sind herzlich willkommen.

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