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Geschichte Zeddenick
| Die heute rund 150 Einwohner zählende Gemeinde Zeddenick
wurde im Jahre 992 erstmalig unter dem Namen Zobemeh urkundlich erwähnt. Im Laufe
ihrer Geschichte waren es viele Ereignisse, die den Stand der Entwicklung wieder
um Jahre zurückgeworfen haben. So gab es nach dem Dreißigjährigen Krieg nur noch
einen Überlebenden des Ortes, der zeitweilig in Woltersdorf wohnte. In einer
Beschreibung des Amtbezirkes Möckern im Jahre 1640 heißt es: "In diesem Dorf
wohnet kein lebendige Sele!" Während andere Ortschaften vollkommen verschwanden,
siedelten sich in Zeddenick wieder Bauern an. Auch die Befreiungkriege vom Napoleonischen Joch gingen nicht spurlos an dem Ort vorbei. Erst nach dem ersten siegreichen Gefecht über die französischen Truppen am 5. April 1813 in den Gemarkungen der Gemeinden Ladenburg, Dannigkow, Vehlitz und Zeddenick konnten zukunftsträchtige Aufgaben in Angriff genommen werden. Der Erste und Zweite Weltkrieg waren die nächsten Ereignisse, die den Einwohnern Kummer und Leid brachten. Es gab kaum einem Familie, die keinen gefallenen oder vermissten Angehörigen zu beklagen hatte. Aber auch die Nachkriegsentwicklung wirkte sich nicht förderlich auf den Ort aus. Zum Nachteil der Einwohner wurde Zeddenick Anfang der 70er Jahre gespalten. Gegen den Willen des damaligen Bürgermeisters hat die Regierung die Ortsteile Landhaus Zeddenick und Vorwerk der Gemeinde Ziepel zugeordnet. |
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| Sommerfest 2000 in Zeddenick | |