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Geschichte Wulkow

Im Elbe-Havel-Winkel, im nördlichen Teil des Landkreises Jerichower Land, liegt die Gemeinde Wulkow. Sie ist über die B 107 und 188 gut zu erreichen. 
Der Wechsel zwischen Feldfluren, sattgrünen Wiesenflächen und ausgedehnten Forsten verleiht dem Gebiet einen eigenartigen Reiz. Die frühe Besiedlung des Gebietes lässt sich bis in die Bronzezeit nachweisen. Eine altgermanische Wohnstätte mit 117 Grabhügeln, gegründet um 1500 v. Chr. ist hier noch zu bewundern. Die Ortsteile wurden von den Wenden, einem slawischen Stamm, gegründet, und deren wendische Siedlungsform ist in der Ortschaft Großwulkow noch deutlich zu erkennen. 
Dorfmittelpunkte sind die romanischen Backsteinkirchen mit den Dorffriedhöfen und deren umschließenden 1 m hohen Backsteinmauern. Die Kirche in Großwulkow wurde 1165 erbaut. Beide Kirchen der Gemeinde wurden im gleichen Rundbogenstil des romanischen Backsteinbaus errichtet, wie er in der 1150 - 72 erbauten Klosterkirche Jerichow Anwendung findet. Charakteristische mitteldeutsche Gehöftanlagen aus Wohnhäusern mit reich gegliederten Hauseingangstüren, schmucken Putz- und Schmuckelementen und guterhaltenen Scheunen und Ställen sind ansehenswert. 
Wer einen Ausflug zur Klosterkirche Jerichow oder in das mittelalterliche Tangermünde macht, sollte nicht versäumen, einen Abstecher nach Wulkow zu unternehmen.