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Geschichte Karith

Karith liegt 3 km von Gommern und 15 km vor den Toren des Landeshauptstadt Magdeburg. Das Territorium der Gemeinde teilt sich in Karith und dem Ortsteil Plöthen. In der Bestätigungshülle von Papst Inocenz III. für das Kloster Berge im Jahre 1209 kommt Karith als neuer Zuwachs im Lande Jerichow unter dem Namen Carith vor. In einer Schenkungsurkunde Kaiser Otto I. der Jahre 
961-965 wird das Dorf Puciani das erste Mal urkundlich erwähnt. Auf der wüsten Feldmark des Dorfes wurde von der Familie von Förderer im 17. Jahrhundert ein Vorwerk angelegt und mit dem Gut Karith verbunden. Da Plöthen zum Erzbistum Magdeburg und Karith aber zum kursächsichen Amt Gommern gehörte, bildete Plöthen mit dem Magdeburgischen Anteil an der Feldmark Karith einen eigenen Gerichtsbezirk. Die Kirche, die ursprünglich im Jahre 1695 erbaut wurde, wurde im 18. Jahrhundert erneuert. Im Jahre 1820 umfasste der Wohnplatz neben dem sich aus dem Vorwerk entwickelte Rittergut 9 Wohnhäuser mit 86 Einwohnern.
Baugeschichtlich wertvoll ist das Renaissance-Herrenhaus mit dem repräsentativen Eingang in Gestalt einer Rundbogentür mit Sitznieschen und einer Schrifttafel mit der Inschrift: Adrian V. Forden zu Karith, Poeten und Colbitz hat dieses Haus Anno 1587 erbaut! In unmittelbarer Nähe erstreckt sich in westlicher Richtung der alte Gutspark.
Im Jahre 1734 entstand an der Stelle des 
abgebrannten Gemeindehauses, das aus Natursteinen erbaute und vor wenigen Jahren sanierte Rathaus der Stadt Gommern.

Die Karither Kirche wurde im jahre 1695 erbaut 
und im 18. Jahrhundert erneuert.