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Geschichte Dannigkow

Die Gemeinde Dannigkow mit ihren rund 700 Einwohnern liegt im südlichen Teil des Jerichower Landes zwischen Gommern und Leitzkau. Die Geschichte des Dorfes Dannigkow lässt sich aus dokumentierenden Urkunden nachweisbar bis in das Jahr 1142 zurückverfolgen. Der Name "dannigkow" deutet wie die Ortsnamen der Umgebung, auf slawischer Herkunft hin. Dass das Dorf 
Dannigkow um das 12. Jahrhundert bereits existierte, kann nur mit seinem ehemaligen Nachbarort Klützow erklärt werden. In einer letzten Urkunde der Gemeinde Klützow vom 2. Juni 1392 geht es nämlich überwiegend um Dannigkow. Bereits im Mittelalter wurden aus dem Gebiet um Dannigkow Steine als Baumaterial gewonnen. So wurde die Burg von Gommern, die Kirche in Leitzkau und das Nonnenkloster in Plötzky mit Dannigkower Steinen errichtet. Im Jahre 1890 gab es 11 Steinbruchunternehmen, die mit 24 Dampfmaschinen arbeiteten. Am 15. Oktober 1963 wurden endgültig die letzten Abbrucharbeiten beendet, weil sich auch der letzte Abbruchkrater wie die anderen offengelassenen Steinbrüche mit Wasser füllten.


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