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Geschichte Reesen

Die Gemeinde Reesen liegt in einer landschaftlich schönen Umgebung mit viel Wald, 5,5 km von der Kreisstadt Burg und 31 km von der Landeshauptstadt Magdeburg entfernt. Die B 1, Hannover-Berlin, führt direkt durch den Ort. Reesen wurde im Jahre 1289 als Resene erstmalig urkundlich erwähnt. Das Dorf selbst stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist deutscher Abstammung. Seit dem 
Jahre 1449 ist die gesamte Feldmark Territorialgrenze zwischen dem Erzbistum Magdeburg und dem Kurfürstentum Brandenburg. Diesen Charakter hat die Flurgrenze als Kreisgrenze von Jerichow II bis zur Gebietsreform 1993/1994 gehabt. Von einer Eigengeschichte des Ortes kann nicht gesprochen werden. Das bäuerliche Leben unter dem Freiherrn von Plotho ging seine üblichen Wege und pulsierte zwischen Eigenbesitz und Hofdienst, wobei der Hofdienst meistens in Parey zu leisten war. Nach dem Jahr 1869 erfolgte im Ort und der Umgebung eine wirtschaftliche Umgestaltung. Der Ort setzte sich mit seiner Wirtschaftskraft 
über anliegende Siedlungen und Ort hinweg. Im Jahre 1820 waren es in Reesen 209 Einwohner. Schon im Jahre 1854 stieg die Zahl auf 426 Einwohner. 454 Seelen lebten im Jahre 1925 im Ort.