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Geschichte Magdeburgforth
| Die Gemeinde Magdeburgerforth liegt in einer sehr
schönen waldreichen Gegend, mitten in einem Naturschutzgebiet, etwa 7 km von der
Landesgrenze zu Brandenburg und unmittelbar an der BAB 2. Der Ort wurde im Jahre
1555 zum ersten Mal genannt. Die Ansätze der kulturellen Entwicklung gingen im
Dreißigjährigen Krieg wieder zu Grunde. Von je her waren Kriegsschrecken dieser Landschaft trotz ihrer Entlegenheit nichts Fremdes. Die Ursache sei die grenznahe Lage, so die Aussage in der Gemeindechronik. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort verlassen. Erst unter der Herrschaft Friedrich des Großen machte der Ort einen wesentlichen Fortschritt. Mit der Ansiedlung von Kolonisten ging die Kultivierung des Bodens einher. Die Ansiedlung, die sich an der alten Magdeburger Fort gebildet hatte, benötigte auf Grund ihrer Größe Mitte des 18. Jahrhunderts sogar einen Schulmeister. Die vor hundert Jahren noch unwirtschaftliche Landschaft hat jetzt üppige Forsten und Wiesenland. |