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Geschichte Dörnitz
Die etwa 260 Einwohner zählende Gemeinde Dörnitz liegt etwa
35 km östlich von der Landeshauptstadt Magdeburg und südlich der B 2 Berlin - Hannover am Rande des Truppeübungsplatzes Altengrabow. Die ältestes überlieferte
Nachricht von der Entstehung der Gemeinde geht bis in das 14. Jahrhundert zurück.
In dieser Zeit hat das Adelsgeschlecht von Schierstedt diesen Ort gegründet.
Friedrich Ludwig von Schierstedt, Kurfürstlich Brandeburgischer Oberstleutnant,
ist der bekannteste aus diesem Adelsgeschlecht. Noch heute erinnert das ebensgroße Grabmal an der Kirche zu Dörnitz an die von Schierstedt. Im Frühjahr
des Jahres 1893 kam eine Militärkommission aus Berlin nach Dörnitz. Der gute Standort wurde durch die hohen Offiziere für eine Truppenansiedlung zum
Zwecke der Militärausbildung ausgewählt. Als erste Maßnahme wurden sodann die
Orte Gloine, ein erstmals 1187 erwähntes Bauerndorf an der Straße von Lübars nach
Hohenlobese, und Briesenthal aufgekauft. Weitere Flächen, wie das Vorwerk
Niemeck, das Freigut Thümmermarck, das Betorwerk Klitsche und das Mühlengut Altengrabow, kauften die Militärs ebenso auf. Am Ende betrug die Gesamtfläche
5.000 ha. Heute hat der Truppenübungsplatz eine Fläche von etwa 9.000 ha.