Geschichte Hohenseeden
| Die Gemeinde Hohenseeden liegt zwischen den Städten
Burg und Genthin an der B 1. Die Landschaft um Hohenseeden entstand aus der
doppelten Eiszeit durch die von Schweden und der baltischen Küste nach Deutschland vorgedrungenen Vergletscherungen des Inlandeises. Nach der
Abschmelzung hob sich die nordwestliche Abdachung des Fläming hervor. Der Ort Hohenseeden wurde am 28.09.992 erstmals in einer Urkunde genannt, in der
Papst Lucius II. seine Besitztümer bestätigt. Dazu gehörte auch Sadun (Hohenseeden), das im Jahre 1221 Soden (porva et magna) genannt wurde. Hohenseeden war ein altes Pfarrdorf, in dem in das heutige Vorwerk Schattberge eingepfarrt und eingeschult wurde. So gab es ab dem Jahre 1825 einen Leinweber, der die Kinder bis zum 8. Lebensjahr unterrichten durfte. Seit 1825 wurde die Chronik der Schule Hohenseeden geschrieben. Das Patronat über den Ort stand dem Herrn Regierungsrat a.D. von Armin auf Brandenstein, dem Rittermeister a.D. von Armin auf Klöckte, dem Rittermeister a.D. von Pieschel auf Theessen und dem Grafen v.D. Schulenburg-Heßler auf Vizenburg gemeinsam zu. Im Jahre 1835 mussten die 433 Einwohner mit ansehen, wie 22 Gehöfte abbrannten. Einer der schönsten und noch am Besten erhaltenen slawischen Burgwälle befindet sich etwa 2.400 m von Hohenseeden in nordöstlicher Richtung, im Wiesenglände des Parchener Baches. |
|
|
|
|
|
Die eindrucksvoll auf einem Höhenzug gelegene Kirche in Hohenseeden ist eine Seltenheit, weil der Turm nicht wie bei anderen Kirchen an der Westseite liegt. |
|