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Geschichte Bergzow
| Die Gemeinde Bergzow ist nicht nur für Wassersportler ein beliebtes Ausflugsziel. Stress und Hektik des Alltags können in der wald- und wasserreichen Umgebung schnell vergessen werden. Die knapp 800 Einwohner zählende Ortschaft ist in den Lehnbüchern der Magdeburger Erzbischöfe im Jahre 1370 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Nennung einer Adelsfamilie reicht jedoch wesentlich weiter zurück. Selbst die Burgwadeien entstanden im 8./9. Jahrhundert. Bergzow soll eine wendische Fluchtburg gewesen sein. Ein Albertus de Berkzow wird im Vergleich der brandenburgischen Markgrafen mit ihren Vasallen über die Bede vom 18. August 1280 erwähnt. Der Ort hieß früher Berysauvem Berckzow und bis zum Jahre 1786 Bergzau. Ein ehemaliger Burgwall befindet sich am Mönchberg etwa 2,5 km östlich von Bergzow. Durch den Bau des Plauer Kanals von 1743-1746 nahm die Entwicklung der Gemeinde einen ersten Aufschwung. Es entstanden entlang des Kanals die ersten Ziegeleien. Der von Friedrich dem Großen gebaute Kanal, heute Alter Kanal, zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen. | |
| Etwa 750 Söldner bauten damals die Illow-Stremme zur Wasserstraße aus. Der Ausbau des Ihlekanals erfolgte in der Zeit von 1865-1872. Es siedelten sich Schiffer und Schiffseigner an, die die Steine der Ziegeleien auf dem Wasserwege vor allem nach Berlin brachten. Die ungünstigen Preise der Steine und die Erschöpfung der Lehmgruben zwang die Ziegeleien zur Schließung. Zwischen 1910-1920 stellten von den 11 Ziegeleien 10 den Betrieb ein. Die letzte Ziegelei "Sänger" wurde im Jahre 1952 geschlossen. |
Für Erholungssuchende kann der Stress und die Hektik des Alltags in der Wald- und Wasserreichen Gegend von Bergzow schnell vergessen werden. |