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Geschichte Schartau
| Die Gemeinde Schartau liegt in der östlichen Elbniederung
und wird durch die Stadt Burg und die Gemeinde Niegripp sowie durch die Elbe
begrenzt. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 946 zurück.
Kaiser Otto I. schenkte aus Liebe zu Gott, dem heiligen Märtyrer Mauritius und
seinen Genossen sowie seiner Gemahlin Edgitha Seelenheil und auf Bitten des
Markgrafen Gero 3 Städte (civitatum) Sirtaw (Schartau), Grabaw (Grabow) und
Buchaw (Buckau bei Ziesar) mit allem Zubehör an Land und Leuten dem Moritzkloster in Magdeburg. Schartau ist eines der ältesten Orte im Landkreis Jerichower Land. Der Name kommt aus dem Slawischen. Die Gemeinde gehörte mit seiner Burganlage und den dazugehörigen baulichen Anlagen zum Moritzkloster Magdeburg. Bereits im Jahre 1159 erfolgte noch vor dem Magdeburger Recht die Beurkundung des Schartauer Rechts. Ursprünglich als ein Sippendorf entstanden, entwickelte sich Schartau zu einem Straßendorf mit wohlgeordneter Bausubstanz. Erst die weitere Entwicklung der Landwirtschaft und der damit im Zusammenhang stehenden Siedlungsstruktur riss die in sich geschlossene Bebauung wieder auseinander. |