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Geschichte Ihleburg

Die Gemeinde Ihleburg liegt 9 km von der Kreisstadt des Landkreises Jerichower Land entfernt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahre 1117. Die beiden Dörfer Ihleburg und Hohenhaven befanden sich im Besitz des Mönches Bernhard von Domersleben. Vor seinem Tode schenkte er dem Kloster Berge die beiden Orte, was im Jahre 1209 durch den Papst urkundlich bestätigt wurde. Im Jahre 1269 wurde Ihleburg mit dem Amt Gommern an Sachsen abgetreten. 
Seitdem stand Ihleburg unter der sächsischen Flagge. Erst im Jahre 1815 wurde Ihleburg und das Amt Gommern an Preußen übergeben. Die heutigen Gewässer Parchauer See, Güldensee und Gehrensche See zeugen von dem Verlauf eines Elbarmes vor dem Jahre 1300. Oberste Priorität hatte damals der Schutz vor dem Hochwasser. Neue Deiche wurden gebaut und vorhandene Deichanlagen gepflegt. Die ältesten Deichanlagen sind heute über 700 Jahre alt und noch immer zu erkennen. Erst im Jahre 1890 wurden die alten Deiche durch eine neue Anlage ersetzt. Ab dem Jahre 1902 gehörte Ihleburg zur ersten Division des Deiches, die von Hohenwarthe bis Derben reichte.

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