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Geschichte Detershagen
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Ortseingang |
Die Gemeinde Detershagen gehört zum Land Sachsen-Anhalt, Regierungsbezirk Magdeburg, Landkreis Jerichower Land.
Die Gemarkungsfläche umfasst insgesamt 1.626,51 ha, davon sind 1.225,05 ha Waldfläche, 172,52 bebaute Fläche und 228,94 ha sonstige Flächen.
Die Gemarkung Detershagen liegt 3 km von der Kreisstadt Burg und 20 km von der Landeshauptstadt entfernt. Die Gemeinde Detershagen wurde im Jahre "1296" erstmalig durch den "Grafen von Schwerin" erwähnt, gegründet wurde der Ort durch den Siedler ´Deter´. Er baute seine Hütte auf der höchstgelegenen Stelle, zum Schutz vor wilden Tieren baute er ein Gehege darum. |
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Im Laufe der Jahre gab es die unterschiedlichsten Schreibweisen des Ortsnamens: 1296 Tetershagen 1301 Dytershagen 1314 Tetershagen 1562 Dettershagen 1620 Detershagen Seitdem wurde der Ortsname nicht mehr geändert. |
Spielplatz |
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Ortsausgang Richtung Niegripp |
Vor dem 17. Jahrhundert wurden die Einwohner in den kleinen Ortschaften nicht gezählt, so auch in
Detershagen. Es wurden nur die Feuerstellen gezählt und dazu rechnete man 5 bis 6 Personen. 1632 gab es nur zwei Bauernhöfe mit zwei Feuerstellen, man zählte ca. 10 bis 12 Personen. 1782 wurden zum ersten Mal 87 Personen im Dorf gezählt. 1843 = 140 Personen 1874 = 194 Personen 1889 = 290 Personen 1911 = 320 Personen 1917 = 315 Personen 1924 = 365 Personen 1989 = 395 Personen 1997 = 518 Personen 2000 = 556 Personen |
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Seit 1684 hatte Detershagen eine einklassige Schule. Alle Kinder wurden zusammen unterrichtet, aber getrennt nach Mädchen und Jungen. Unterricht gab es im Rechnen, Lesen und Schreiben. 1910 gab es den ersten Handarbeitsunterricht und 1927 erstmalig Musikunterricht. In Detershagen gibt es seit 1953 keine Schule mehr. Die Kinder wurden in Schermen und später in Möser und Burg eingeschult. Einen eigenen Kindergarten gab es von 1961 bis 1991 in Detershagen. |
Dorfteich 2000 |
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Dorfkirche |
Die Kirche wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Es ist ein einschiffiger romanischer Feldsteinbau. In den Kriegen (30 jähriger Krieg, 1. und 2. Weltkrieg) wurde die Kirche oft zerstört und danach immer wieder aufgebaut. 1963 erhielt sie eine Orgel mit Fußantritt. Im Rahmen der Dorferneuerung wurde eine neue Kirchturmuhr eingebaut. 1992 entstanden in Detershagen durch Erschließung und Verkauf von Bauland zwei neue Wohngebiete. Hinter Stagens Garten hat 36 Wohneinheiten und Weiderevier hat 76 Wohneinheiten. |
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Adelsgut Das Adelsgut wies über die Jahrhunderte unterschiedliche Besitzer auf. Das waren: 1600 Familie Hopfekorb 1620 Georg von Klöden 1698 Generalleutnant Bornstedt 1800 übernahm es der Forst 1916/1917 kaufte der Rittmeister Fuchs das Adelsgut für 60.000 Mark. 1972 wurde das Adelsgut von Fam. Wendt gekauft und war bis zur Versteigerung 1999 in deren Besitz. |
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Gebäude der freiwilligen Feuerwehr |
Feuerwehr Seit dem 12.08.1912 besteht die Freiwillige Feuerwehr in Detershagen. Die erste Frauenmannschaft wurde 1987 gegründet. Als Löschfahrzeug diente: 1. ein Spritzenwagen mit Handdruckspritze 2. ein B 1000 3. ein Fahrzeug TSF-W / Allradantrieb (28.04.2001) und 4. ein MTW Fahrzeug. Ein neues Feuerwehrobjekt erhielt die Feuerwehr am 03.10.1997. |
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Seit dem Jahr 1846 verkehrt die Bahn vorbei an Detershagen in die Richtungen Magdeburg bzw. Potsdam-Berlin. Innerhalb der Erschließungsmaßnahmen der neuen Wohngebiete wurde 1992 eine zentrale Abwasserleitung in Detershagen verlegt, die zu einem eigenen Klärbecken führte. Der Anschluß an das Klärwerk Blumenthal erfolgte dann 1999. Detershagen besitzt ein Naherholungsgebiet mit 139 Parzellen, das über unbefestigte Waldwege zu erreichen ist und 2 km vom Ortskern entfernt in einem Waldgebiet liegt. |
Staatliches Forstamt Magdeburg mit Sitz in Detershagen |
Programm Sommerfest 2000 in Detershagen