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Nedlitz Geschichte

Die Gemeinde Nedlitz ist ein rechteckiges Platzdorf mit östlich anschließendem Gutsbezirk, der noch Reste einer mittelalterlichen 
Befestigung, vor allem Gräben und Mauerreste erkennen lässt. Die erste, nicht ganz sichere namentlichen Erwähnung des Ortes fällt in das Jahr 963 als Nedialesci. Wahrscheinlich liegt dem Ort ein slawischer Personenname Nedel zu Grunde, kann aber auch "Ort, wo gemeinsam gewirtschaftet wird" bedeuten. Die Gemeinde Nedlitz erhielt durch die Landwirtschaft seine Bedeutung. Im Jahre 1755 
kam das bestehende Gut in den königlich-preußischen Familienbesitz, wo es bis zur Bodenreform im Jahre 1947 blieb. Zwei historische Gebäude aus den vergangenen Jahrhunderten sind noch heute zu besichtigen. Das Pfarrhaus und die evangelische 
Feldsteinkirche, in der sich noch ein historisch wertvoller Taufstein und eine sehenswerte Kanzel befinden. Die landwirtschaftlichen Gebäude und Neubauernstellen, die vor und nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden, pr
ägen noch heute maßgeblich das Ortsbild der Gemeinde.

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