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Geschichte Königsborn

Königsborn gehört zu den wenigen Gemeinden im Jerichower Land, die keinen Namen slawischen Ursprungs tragen. Der Name Königsborn steht im Zusammenhang mit der Quelle am Gutshaus in Neu-Königsborn. Sie sprudelt heute noch. Wie Bodenfunde belegen, gehen die Anfänge der Besiedlung auf die früh- und vorgeschichtliche Zeit zurück. Die erstmalige 
urkundliche Erwähnung/Namensgebung liegt zwischen den Jahren 1152 und 1192. Königsborn hatte das erste frühkapitalistische Unternehmen der Region. Im 18. Jahrhundert wurde vom damaligen Gutsbesitzer eine Seidenmanufaktur angelegt. Viele Menschen waren dort beschäftigt. In diese Zeit ließ auch der Kriegsrat von Gosslar das neue Schlossgebäude erbauen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Hofseite des Schlosses durch den Anbau einer quadratischen Eingangshalle an Stelle der ursprünglich vorhandenen, geraden Freitreppe verändert. Zur Zeit der Bodenreform wurde das Gut enteignet und der Boden an 49 Neubauern vergeben.

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