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Geschichte Gübs
Die Gemeinde Gübs ist ein von der Landwirtschaft geprägtes Dorf. Erstmals erwähnt wurde der Ort in einer Urkunde des Erzbischofs Albert II. von Magdeburg, vermutlich als Straßendorf von Deutschen angelegt. Der Ort erhielt die slawischen Namen "Gubtz, Gubiz, Gubitz". Zusammen mit anderen ostelbischen Dörfern wurde "Gubtz" im Jahre 1221 in dem Pergament des Erzbischofs Albert dem Zisrezienserinnen-Kloster "Sanct Agnes" zur Eintreibung der Zehnten übergeben. Seit dem war Gübs stets im kirchlichen oder städtischen Besitz. So wurde bereits im Jahre 1275 die Dorfkirche St. Andrea-Kirche erbaut. Sie und der Taubenturm gehören heute zu den bedeutendsten Baudenkmalen der Region. Als ein Dorf vor den Toren Magdeburgs mussten die damaligen Einwohner große Entbehrungen um 30-jährigen Krieg erleiden. So stiegen die Gräueltaten mit der Belagerung Magdeburgs im Jahre 1626 ins Unermessliche. Am 24. Oktober 1648 wurde Magdeburg im Rahmen des Westfälischen Friedensvertrages in ein erbliches Herzogtum umgewandelt und im Jahre 1680 vom Kurfürsten Friedrich Wilhelm dem Großen übernommen. Damit stand Gübs unter brandenburgisch-preußischer Flagge. Bis zur Regulierung des Elbwassers durch den Ehleumflutkanal war Gübs ständig vom Hochwasser gefährdet.