Zonealarm (kostenlose Firewall für Ihren Computer)

Immer mehr unseriöse Webseitenbetreiber (und nicht nur die Erotik-Seiten) versuchen ahnungslose Surfer im Internet abzuzocken. Es wurden schon sog. Dialer gefunden, die mit 900 Euro pro Minute Ihre Telefonrechnung belasten würden. Diese Dialer sind kleine Programme, die meistens auf Ihrem Computer ohne Ihr Wissen eine neue Netzwerkverbindung einrichten. Bei jeder Einwahl ins Internet geht es dann nicht mehr mit der preiswerten Standartverbindung, sondern über eine teure 0190-Nummer.  Wie diese kleinen Programme  funktionieren, haben wir für Sie auf einer Extra-Seite dargestellt.

Mit Einrichtung einer sogenannten "Peronal Firewall" kann man sich größtenteils sehr viel Ärger ersparen. Wenn es in früherer Zeit eine Aufgabe für Netzwerkadministratoren war, eine Firewall einzurichten, ist es heute im privaten Bereich mit ein paar Mausklicks getan.

Wir verwenden seit Jahren die kostenlose Firewall Zonealarm von Zonelabs. Diese für den privaten Gebrauch kostenlose Software ist sehr verbreitet und bietet relativ sicheren Schutz vor unliebsamen Hackerangriffen. Auch Programme, die sehr gerne "Nach Hause Telefonieren" (Word, Exel, Mediaplayer, Wordpad usw. werden daran gehindert, eine Internetverbindung selbständig aufzubauen, oder die bestehende Internetverbindung zu nutzen, um Kontakt mit bekannten und unbekannten Webseiten und Servern aufzunehmen. Nach der Installation von Zonealarm werden Sie sich wundern, wie oft ein Info-Fenster erscheit, ob Programm x,y,z eine Verbindung mit dem Internet herstellen darf. Bei Zonealarm können Sie dann auswählen, ob diese Programm generell (sinnvoll bei Browsern oder E-Mail Programmen), oder nur in diesem Falle, oder nie Verbindungen mit dem Internet aufnehmen darf.

Erstaunlich ist auch die Anzahl der Meldungen über den Zugriff auf Ihren Computer von außen. Viele sogenannte "Portscanner" sind im Internet unterwegs, um zu testen, welche Möglichkeiten es gibt, auf Ihren Rechner zuzugreifen. Das Problem betrifft schon lange nicht mehr nur große Firmenrechner, auch immer mehr Privatleute werden Opfer von Manipulationen auf Ihrem Rechner. Zonelabs verhindert diese Zugriffe und schließt auf Ihrem Computer alle "Hintertüren".

Wir zeigen Ihnen hier einmal ein paar Screenshots und eine Beschreibung für die Einrichtung von Zonealarm. Dieses Programm können Sie sich auch hier gleich kostenlos herunterladen und Installieren. 

Zonealarm (exe-Datei 10,3 Mb) (Downloadzeit bei DSL ca. 1min., ISDN ca. 20 min. )


Die Installation von ZoneAlarm beginnt mit einem Doppelklick auf das heruntergeladene Programm. Auf dem erscheinenden Startbildschirm klicken Sie auf  "Next" ... 


Damit die Firewall richtig funktioniert, fragt die Software nach der Art des Internet-Zugangs. In der Regel ist das entweder "Modem/Dial-up", "ISDN" oder "DSL". 


In den folgenden Feldern ist "Personal Use" und die zu schützende Anzahl der Computer ("1-10") einzutragen. Danach ist die Installation abgeschlossen und nach einem Klick auf "Finisch" sollte in der Taskleiste unten links ein ZA -Logo zu sehen sein. 

Bei jeder Internetverbindung erscheint ändert sich das Logo in eine 2-Balkenanzeige (rot/grün). Damit wird der Datenstrom aus (grün)  und in (rot) den Computer angezeigt.


Einfach und praktisch: Durch einen Doppeklick auf das ZA Logo erscheint die grafische Benutzer-Oberfläche von ZoneAlarm. Ein Klick auf das Schloss-Symbol, und schon ist der Computer gegen Zugriffe aus dem Netz verriegelt. Der Notaus-Knopf unterbindet jegliche Internet-Aktivitäten. 


Die Brandmauer unterscheidet zwischen internen Netzwerken und dem Internet. Per Schiebe-Regler lässt sich der jeweilige Grad der Filterung des Datentransfers festlegen. 


Über "Advanced" im Security-Fenster kann der Anwender direkte Adressen (z.B. Netzwerkcomputer) Freischalten oder sperren. 


Diese Konfiguration ist aber nur für Netzwerkbetreiber interessant, um die IP-Adressen der einzelnen Netzwerkcomputer direkt Freizuschalten.


Noch ein Hinweis zum Schluß. Zonealarm ersetzt kein Anti-Virus Programm. E-Mail Anhänge werden natürlich nach Aufforderung heruntergeladen. Das Programm überprüft ja nur die Ein- und Ausgänge (sogenannte Ports)  des Computers. Damit sind Sie zwar schon ziemlich umfassend  vor Hackerangriffen geschützt, aber gegen die Virus-Dateien in den E-Mail Anhängen, kann das Programm nicht schützen, da diese Dateien über "legale" Zugänge in den Computer kommen. Aber zusammen mit einem handelsüblichen Anti-Virus-Programm sollte Ihr Computer im www ausreichen geschützt sein.

Fragen zum Programm oder Hilfe zur Installation ? E-Mail  genügt.


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